Sterbgeldversicherung
Würdevolle Vorsorge – Entlastung für Ihre Liebsten
Entlastung der Angehörigen von Bestattungskosten
Keine Gesundheitsprüfung und kurze Wartezeit
Bis 15.000 Euro Auszahlung für Bestattung

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Warum ist eine Sterbegeldversicherung sinnvoll? 💙
Eine Sterbegeldversicherung sorgt dafür, dass Ihre Angehörigen im Todesfall finanziell entlastet werden und sich nicht um die hohen Bestattungskosten kümmern müssen. In Deutschland liegen diese oft zwischen 6.000 und 10.000 Euro – eine Summe, die viele Familien unerwartet trifft.
Gute Gründe für eine Sterbegeldversicherung:
Finanzielle Entlastung: Ihre Liebsten müssen sich keine Sorgen um die Bezahlung der Bestattung machen.
Würdevolle Bestattung: Sie können sicherstellen, dass Ihre Wünsche respektiert werden.
Keine Gesundheitsprüfung: Viele Tarife ermöglichen den Abschluss ohne komplizierte Prüfungen.
Schnelle Auszahlung: Die Versicherung zahlt zeitnah an die Hinterbliebenen oder das Bestattungsunternehmen.
Alternative zur Rücklagenbildung: Statt jahrelang zu sparen, ist mit geringen monatlichen Beiträgen eine Absicherung möglich.
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Das interessiert Sie vielleicht nochHäufige Fragen zur Sterbegeldversicherung
Wie lange müssen die Beiträge bezahlt werden?
Die Dauer der Beitragszahlung hängt vom gewählten Tarif und Versicherer ab. Grundsätzlich gibt es drei Modelle:
- Laufende Beitragszahlung bis zum Lebensende
- Sie zahlen so lange Beiträge, bis Sie versterben.
- Vorteil: Die monatlichen Beiträge sind relativ niedrig.
- Nachteil: Falls Sie sehr alt werden, können die gezahlten Beiträge die Versicherungssumme übersteigen.
- Beitragszahlung bis zu einem bestimmten Alter (z. B. 65, 75 oder 85 Jahre)
- Sie zahlen nur bis zu einem festgelegten Alter (z. B. 85 Jahre), bleiben aber lebenslang versichert.
- Vorteil: Keine Beiträge mehr im hohen Alter.
- Nachteil: Monatliche Beiträge sind etwas höher als bei lebenslanger Zahlung.
- Einmalzahlung (Einmalbeitrag)
- Sie zahlen die gesamte Versicherungssumme auf einmal ein.
- Vorteil: Sofortige Absicherung ohne langfristige Zahlungsverpflichtung.
- Nachteil: Hohe Anfangskosten, nicht für jeden finanziell machbar.
Welche Variante für Sie die beste ist, hängt von Ihrem Alter, Ihrer finanziellen Situation und Ihren persönlichen Wünschen ab.
Wie hoch sollte die Absicherung der Sterbegeldversicherung sein?
Die optimale Versicherungssumme einer Sterbegeldversicherung hängt von mehreren Faktoren ab, insbesondere von den individuellen Bestattungskosten, persönlichen Wünschen und eventuellen Zusatzkosten, die die Hinterbliebenen tragen müssten.
1. Durchschnittliche Bestattungskosten:
In Deutschland variieren die Kosten für eine Bestattung je nach Stadt, Bundesland und Bestattungsart erheblich. Eine einfache Feuerbestattung kann bereits ab 4.000 bis 6.000 Euro realisiert werden, während eine traditionelle Erdbestattung inklusive Grabstein, Friedhofsgebühren und Trauerfeier schnell 8.000 bis 12.000 Euro oder mehr kosten kann. Luxuriöse oder besonders aufwendige Bestattungen mit großen Grabmalen, besonderen Zeremonien oder Musikbegleitung können Kosten von 15.000 Euro und mehr verursachen.
2. Individuelle Wünsche:
Je nachdem, welche Form der Bestattung gewünscht ist, sollte die Versicherungssumme angepasst werden. Soll es eine schlichte Beisetzung oder eine große Trauerfeier mit vielen Gästen sein? Wird eine Seebestattung, eine Diamantbestattung oder ein anonymes Urnengrab bevorzugt? Diese Entscheidungen beeinflussen die Kosten erheblich.
3. Zusätzliche Kosten berücksichtigen:
Neben der eigentlichen Bestattung gibt es weitere Kosten, die durch eine ausreichend hohe Versicherungssumme gedeckt sein sollten:
- Grabpflege: Je nach Friedhof und Region können langfristige Grabpflegekosten anfallen.
- Traueranzeige & Danksagung: Falls eine Anzeige in Zeitungen geschaltet werden soll.
- Trauerkleidung & Bewirtung: Eine größere Beisetzung erfordert oft Catering oder eine Gaststätte für die Trauergäste.
- Anwalts- und Nachlasskosten: Falls es einen Erbfall oder Formalitäten zu klären gibt.
Empfohlene Versicherungssummen:
- Mindestabsicherung: ca. 5.000 € für eine einfache Feuerbestattung.
- Durchschnittliche Absicherung: ca. 8.000 – 10.000 € für eine reguläre Bestattung mit Trauerfeier.
- Höhere Absicherung: ca. 12.000 – 15.000 € für eine gehobene Bestattung mit Grabpflege.
Wer sich und seine Angehörigen finanziell optimal absichern möchte, sollte eine Versicherungssumme wählen, die zum persönlichen Budget und den Bestattungswünschen passt. Es kann sinnvoll sein, sich frühzeitig mit den Kosten auseinanderzusetzen, um später finanzielle Engpässe für die Hinterbliebenen zu vermeiden.
Gibt es eine Wartezeit?
Ja, die meisten Sterbegeldversicherungen haben eine Wartezeit, die je nach Versicherer zwischen 6 und 36 Monaten betragen kann. Während dieser Zeit wird die volle Versicherungssumme im Todesfall nicht ausgezahlt. Stattdessen erstatten viele Anbieter nur die eingezahlten Beiträge zurück.
Allerdings gibt es auch Tarife ohne Wartezeit, die jedoch meist mit einer Gesundheitsprüfung verbunden sind. Dabei müssen Interessenten einige Gesundheitsfragen beantworten. Falls bestehende Vorerkrankungen festgestellt werden, kann es sein, dass der Antrag abgelehnt oder ein höherer Beitrag fällig wird.
Eine Ausnahme gilt häufig für Unfalltod: Stirbt die versicherte Person während der Wartezeit infolge eines Unfalls, wird die Versicherungssumme in der Regel sofort ausgezahlt – auch wenn die Wartezeit noch nicht abgelaufen ist.
Daher ist es wichtig, vor Vertragsabschluss genau zu prüfen, welche Bedingungen gelten und ob eine Gesundheitsprüfung für den eigenen Fall sinnvoll sein könnte.
Wie unterscheidet sich eine Sterbegeldversicherung von anderen Lebensversicherungen?
Die Sterbegeldversicherung ist eine spezielle Form der Lebensversicherung, die gezielt darauf ausgelegt ist, die Bestattungskosten sowie mögliche zusätzliche Aufwendungen wie Grabpflege oder Trauerfeier zu decken. Sie wird lebenslang abgeschlossen und zahlt eine vergleichsweise geringe, aber zweckgebundene Versicherungssumme aus.
Eine Risikolebensversicherung hingegen dient in erster Linie der finanziellen Absicherung von Hinterbliebenen, etwa durch hohe Summen zur Tilgung von Krediten oder zur Sicherstellung des Lebensunterhalts von Angehörigen. Sie läuft meist über eine feste Laufzeit und endet, wenn der Versicherungsnehmer während dieser Zeit nicht verstirbt – eine Auszahlung erfolgt dann nicht.
Die Kapitallebensversicherung kombiniert eine Risikolebensversicherung mit einer Sparleistung und zahlt am Ende der Laufzeit eine Kapitalauszahlung aus. Dies macht sie teurer als eine klassische Sterbegeldversicherung.
Während Risikolebens- und Kapitallebensversicherungen hohe Versicherungssummen absichern können, ist die Sterbegeldversicherung speziell für Bestattungskosten konzipiert und besonders für ältere Menschen attraktiv, da sie oft ohne Gesundheitsprüfung abgeschlossen werden kann.
Muss ich die Beiträge mein Leben lang zahlen?
Die Dauer der Beitragszahlung hängt vom gewählten Tarif ab. Viele Anbieter verlangen Beiträge bis zu einem bestimmten Alter, oft bis zum 85. oder 90. Lebensjahr. Danach bleibt der Versicherungsschutz bestehen, ohne dass weitere Beiträge gezahlt werden müssen.
Es gibt aber auch Tarife, die eine kürzere Beitragszahlungsdauer ermöglichen, beispielsweise auf 10, 15 oder 20 Jahre begrenzt. Hier sind die monatlichen Beiträge zwar höher, aber nach Ablauf der vereinbarten Zahlungsdauer besteht lebenslanger Versicherungsschutz ohne weitere Zahlungsverpflichtungen.
Einige Versicherer bieten zudem flexible Modelle an, bei denen Versicherungsnehmer selbst bestimmen können, ob sie lebenslang kleine Beiträge zahlen oder in kürzerer Zeit höhere Beträge leisten möchten.
Wichtig zu wissen:
Auch wenn die Beitragszahlung endet, besteht der Versicherungsschutz bis zum Lebensende. Wer also einen Tarif mit einer begrenzten Zahlungsdauer wählt, spart sich im Alter finanzielle Belastungen.